Die Valle Maira war einst eine lebendige Kulturlandschaft mit Dörfern, Almen, Feldern und Maultierpfaden. Bis ins 20. Jahrhundert hinein lebten hier vor allem Bergbauernfamilien – hart, einfach, selbstversorgend.
Ab den 1950er Jahren veränderte sich alles:
Die Menschen zogen in die Städte, die Höfe wurden aufgegeben. Viele Dörfer verfielen – Natur und Stille kehrten zurück.
Doch die Geschichte ist nicht vorbei:
In den letzten Jahren kehren Wanderer, Naturfreunde, Kunstschaffende und Aussteiger zurück. Einige Häuser wurden liebevoll restauriert, alte Wege wieder begehbar gemacht.
Was entsteht, ist kein Massentourismus, sondern ein feines Gleichgewicht: zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Ursprünglichkeit und Neuinterpretation.
👉 Wenn ihr hier seid, bewegt ihr euch durch eine Landschaft, die Erinnerung trägt – an Arbeit, Ausdauer, Verlust und neues Leben.
P.S.: Achtet mal auf alte Trockenmauern, verlassene Steinhütten oder eingewachsene Terrassen – sie erzählen mehr, als es auf den ersten Blick scheint.