🏭 Historischer Kontext
Die Marmorförderung begann um 1920 durch einen Schweizer Industriellen namens Bering und wurde etwa bis 1970 betrieben. Seine grüne Farbe mit zahlreichen Nuancen machte den Stein sehr begehrt und geschätzt für Böden, Verkleidungen und mehr.
👥 Arbeit im Steinbruch
In diesem Steinbruch arbeiteten dauerhaft rund zwanzig Männer; alle Arbeitsschritte erforderten große Anstrengung, viel Können und Erfahrung.
⚙️ Schneidtechnik
Nachdem der zu gewinnende Block bestimmt war, wurden vertikale Kernbohrungen von 6–8 Metern und horizontale von etwa 5 Metern ausgeführt. In diese Fugen führte man Stahlseile und Umlenkrollen ein, die zusammen mit sehr feinem Quarzsand und Wasser die Felsmasse nach und nach abtrugen. Das Wasser diente sowohl dem Transport des Sands als auch der Kühlung des Stahlseils.
🚚 Transport und Bestimmungsorte
Nach dem Schnitt wurde das Stück mit robusten Seilen gesichert und über eine etwa 700–800 Meter lange Rinne zum Platz hinabgleiten gelassen, wo es auf einen Lkw verladen und zu den Werkstätten in Massa Carrara gebracht wurde – bevor es auf Märkten in Ägypten, Libanon, Deutschland und den Vereinigten Staaten verkauft wurde.