Getreide – ein Grundpfeiler der Ernährung in den Bergen
🍞 Warum sie wichtig waren
Getreide spielte in der Ernährung der Bergbewohnerinnen und Bergbewohner eine wichtige Rolle – sowohl wegen des Nährwerts als auch wegen der guten Lagerfähigkeit.
🌱 Anbau
Es wurden Felder mit Hafer, Gerste, Weizen und Buchweizen bestellt.
🧑🌾 Flächen und Arbeit
Die Parzellen waren klein und oft hanglagig; bis etwa 1960 haben die Bergleute mit viel Mühe wie Gärtnerinnen und Gärtner gearbeitet und den Boden so bearbeitet, dass er produktiv wurde.
🛠️ Geräte und Techniken
Wo es möglich war, nutzte man zum Wenden des Bodens und zum Einarbeiten des Mists einen vom Maultier gezogenen Pflug; andernfalls den „magau“, eine zweizinkige Hacke, die mit beiden Händen am Stiel geführt wurde. War der Boden geebnet, erfolgte die Aussaat von Hand nach der Technik der „Breitsaat“.
🌾 Ernte
Die Erntezeit lag zwischen Ende Juli und August.
🥣 Verwendung der Körner
Die gewonnenen Körner wurden für Suppen genutzt oder zu Mehl gemahlen. Abfälle gab es praktisch nicht – der edelste Teil diente den Menschen, der Rest den Tieren.
Foto: © Mulino Cavanna